Erlebe den Pfingstweg: Maria und Petrus berichten, wie das Pfingstwunder geschah
Elftes Lied der CD "Erlebe den Pfingstweg"
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Biblischer Hintergrund
Dieses Lied erzählt das Pfingstwunder nach Apostelgeschichte 2,1-41. Die Jünger sind beieinander, als ein Brausen wie von einem gewaltigen Wind das Haus erfüllt und Zungen wie von Feuer auf jeden von ihnen kommen. Sie werden mit dem Heiligen Geist erfüllt und reden in anderen Sprachen von den großen Taten Gottes. Petrus deutet das Geschehen aus der Verheißung des Propheten Joel, verkündigt Jesus als den gekreuzigten und auferstandenen Herrn und ruft zur Umkehr, zur Taufe und zur Vergebung der Sünden auf. So beginnt sichtbar der Auftrag der Gemeinde, die Botschaft Jesu in die Welt zu tragen.
Strophe 1
Wir waren beieinander, die Zeit des Wartens war da, wir hielten fest zusammen, denn Gottes Wort war nah. Noch lag so vieles dunkel, doch eines wussten wir: „Gottes Geist wird kommen, ihr empfangt die Kraft von mir.“ Da kam ein Klang vom Himmel, wie Sturmwind stark und weit, ein Brausen füllte alles, das Haus, die ganze Zeit. Wir sahen uns voll Staunen, kein Herz blieb, wie es war, denn Gott kam uns entgegen, unsichtbar und doch so klar.
Strophe 2
Dann sahen wir ein Feuer, wie Flammen, hell und rein, sie teilten sich und wirkten auf jedem von uns ein. Nicht Menschenkraft erfüllte uns, nicht Mut aus uns allein, der Heilige Geist kam über uns und zog in Herzen ein. Da öffneten sich Lippen, die eben still noch waren, wir redeten von Gottes Tun in fremden, neuen Sprachen. Was keiner von uns lernen konnte, schenkte Gottes Hand, damit sein großes Lob erschallt in jedem Volk und Land.
Refrain
Gottes Geist kommt mit Feuer und Kraft, er macht die müden Herzen wach. Aus Angst wird Mut, aus Schweigen ein Lied, weil Jesus lebt und uns vergibt. Die Botschaft geht hinaus in die Welt, weil Gottes Hand uns trägt und hält. Der Herr erfüllt, was er versprach: So hat das Wunder angefangen an diesem Pfingsttag.
Strophe 3
Von vielen fernen Ländern war eine Menge da, sie hörten Gottes Taten, jede war so wunderbar. In ihrer eignen Sprache klang, was der Himmel tat, als wäre Gottes Liebe ganz nah in ihrer Stadt. Die einen standen staunend: „Wie kann denn so etwas sein? Sind das nicht Leute aus Galiläa? Wie stimmt das überein?“ Doch andre machten Spott daraus und lachten sehr laut, sie sahen nur das Heute, doch nicht, was Gott erbaut.
Refrain
Gottes Geist kommt mit Feuer und Kraft, er macht die müden Herzen wach. Aus Angst wird Mut, aus Schweigen ein Lied, weil Jesus lebt und uns vergibt. Die Botschaft geht hinaus in die Welt, weil Gottes Hand uns trägt und hält. Der Herr erfüllt, was er versprach: So hat das Wunder angefangen an diesem Pfingsttag.
Strophe 4
[Male Vocals only] Da trat ich vor die Menge, und früher war ich bang, doch Gottes Geist gab Stärke, dass meine Stimme klang. Ich sagte: „Hört, ihr Menschen, dies ist kein leerer Schein, Gott gießt jetzt seinen Geist aus, so sollte es einst sein.“ Der Prophet Joel sprach davon: Gott schenkt den Geist der Welt, damit ein jedes Herz erkennt, wer unsre Wege hält. Dann sprach ich laut von Jesus, den ihr ans Kreuz gebracht, doch Gott hat ihn erwecket und stark zum Herrn gemacht. Er starb für unsre Schuld am Holz, doch blieb er nicht im Grab, der Vater rief ihn aus dem Tod, weil er das Leben gab. Nun ist er hoch erhoben zur Rechten Gottes dort, und sendet seinen Geist zu uns, erfüllt sein heilges Wort.
Refrain
Gottes Geist kommt mit Feuer und Kraft, er macht die müden Herzen wach. Aus Angst wird Mut, aus Schweigen ein Lied, weil Jesus lebt und uns vergibt. Die Botschaft geht hinaus in die Welt, weil Gottes Hand uns trägt und hält. Der Herr erfüllt, was er versprach: So hat das Wunder angefangen an diesem Pfingsttag.
Strophe 5
Da traf es viele Herzen, sie fragten tief bewegt: „Was sollen wir nun tun, weil Gottes Wort uns trägt?“ [Male Vocals only] Ich rief: „Kehrt um zu Jesus, fangt neu mit ihm nun an, lasst euch auf seinen Namen taufen, weil er vergeben kann.“ Und viele nahmen an, was Gott in Liebe gab, sie glaubten an den Retter, der lebt nach Kreuz und Grab. An jenem Tag begann es, die Gemeinde wurde groß, der Auftrag Jesu ging nun weiter, vom Geist getrieben los.
Refrain
Gottes Geist kommt mit Feuer und Kraft, er macht die müden Herzen wach. Aus Angst wird Mut, aus Schweigen ein Lied, weil Jesus lebt und uns vergibt. Die Botschaft geht hinaus in die Welt, weil Gottes Hand uns trägt und hält. Der Herr erfüllt, was er versprach: So hat das Wunder angefangen an diesem Pfingsttag.
Outro
So endete das Warten, der Himmel brach herein, Gott ließ uns nicht verlassen, wir sollten Zeugen sein. Was damals leis begonnen, trägt er durch Raum und Zeit: Der Geist wirkt weiter, Jesus lebt, sein Wort geht in die Welt hinein.
Die biblische Geschichte
Am Pfingsttag sind die Jünger Jesu beieinander, nachdem sie in Jerusalem auf die Verheißung des Vaters gewartet haben. Plötzlich kommt vom Himmel ein Brausen wie von einem gewaltigen Wind und erfüllt das ganze Haus. Zungen wie von Feuer erscheinen, verteilen sich und lassen sich auf jedem Einzelnen nieder. Alle werden mit dem Heiligen Geist erfüllt und beginnen, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen gibt (Apostelgeschichte 2,1-4).
In Jerusalem halten sich gottesfürchtige Juden aus vielen Völkern auf. Sie hören die Jünger in ihren eigenen Sprachen von den großen Taten Gottes reden und fragen erstaunt, was das bedeuten soll. Andere spotten. Petrus tritt daraufhin mit den Elf vor die Menge und erklärt, dass hier geschieht, was Gott durch den Propheten Joel angekündigt hat: Gott gießt seinen Geist aus (Apostelgeschichte 2,5-21).
Petrus verkündigt Jesus von Nazareth als den, den Gott durch Taten, Wunder und Zeichen bestätigt hat. Er spricht von Kreuz, Auferstehung und Erhöhung Jesu zur Rechten Gottes und bezeugt, dass Jesus den verheißenen Heiligen Geist ausgegossen hat. Als die Zuhörer tief getroffen fragen, was sie tun sollen, ruft Petrus sie zur Umkehr und zur Taufe auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden. Viele nehmen sein Wort an, und etwa dreitausend Menschen werden an diesem Tag hinzugefügt (Apostelgeschichte 2,22-41).