Erlebe den Pfingstweg: Halleluja, er ist auferstanden
Erstes Lied der CD "Erlebe den Pfingstweg"
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Biblischer Hintergrund
Dieses Lied erzählt vom leeren Grab am ersten Morgen nach der Kreuzigung. Wichtige Bibelstellen dafür sind Matthäus 28,1-10, Markus 16,1-8, Lukas 24,1-12 und Johannes 20,1-18. Im Mittelpunkt stehen der weggerollte Stein, die Botschaft der Engel und die wachsende Gewissheit, dass Jesus lebt und der Tod seine Macht verloren hat.
Strophe 1
Am frühen Morgen, die Nacht weicht dem Licht, gehen sie schweigend, begreifen es nicht. In ihren Händen die Salben bereit, im Herzen nur Trauer und schmerzendes Leid. „Wer wird uns den Stein von dem Eingang bewegen?“ so fragen sie leise auf ihren steinigen Wegen. Doch keiner hat Antwort, sie gehen zu diesem traurigen Ort, und reden miteinander, doch finden kein klärendes Wort.
Strophe 2
Doch als sie ankommen, bleiben sie steh'n, der Stein ist schon weg, sie können's nicht versteh'n. Das Grab ist geöffnet, doch Jesus ist fort, kein Leib mehr zu finden an diesem Ort. Sie treten hinein und suchen den Herrn, Tücher liegen im leeren Grab und Jesus ist fern. Die Hoffnung zerbricht und Fragen erwachen: „Was ist hier geschehen? Was sollen wir jetzt machen?“
Strophe 3
Da stehen zwei Männer in leuchtendem Kleid, ihr Glanz durchbricht plötzlich die Dunkelheit. Die Frauen erschrecken, sie neigen ihr Angesicht zur Erde, verstehen nicht, was Jesus sagte, dass es geschehen werde. Und einer spricht ruhig, doch kraftvoll und klar: „Warum sucht ihr hier, was lebendig doch war? Was sucht ihr den Lebenden hier bei den Toten? Er ist nicht hier – er ist auferstand'n!“
Refrain
Der Stein ist weggerollt, das Grab ist leer, der Tod hat verloren, er hält uns nicht mehr. Was keiner verstand, wird jetzt offenbar: Der Herr ist auferstanden und das ist wahr. Der Stein ist weggerollt, die Hoffnung erwacht, Gott hat das ewige Leben ans Licht gebracht.
Strophe 4
Erinnert euch doch an sein eigenes Wort, als er noch bei euch war an jenem Ort: „Der Menschensohn wird leiden und sterben, doch am dritten Tag wird neues Leben werden.“ Da fangen sie an zu begreifen im Herzen, was Jesus gesagt hat noch vor all den Schmerzen. Die Worte werden lebendig in ihnen, und Trauer verwandelt sich langsam in Frieden.
Bridge
Noch sehen sie nicht den Herrn selbst vor sich, doch die Botschaft brennt tief innerlich: Das Grab ist nicht Ende, nicht Dunkel, nicht Nacht, Gott hat den Tod zunichte gemacht.
Refrain (Final)
Der Stein ist weggerollt, das Grab ist leer, der Tod hat verloren, er hält uns nicht mehr. Was keiner verstand, wird jetzt offenbar: Der Herr ist auferstanden und das ist wahr. Der Stein ist weggerollt, die Hoffnung erwacht, Gott hat das ewige Leben ans Licht gebracht.
Outro
Sie laufen zurück und erzählen es allen, was sie gesehen, kann niemand mehr aufhalten. Die Botschaft erklingt, sie geht durch das Land: Der Herr lebt – er ist auferstand'n! Halleluja, er ist auferstanden! Halleluja, er lebt für immer! Halleluja, er ist auferstanden! Der Herr lebt – Halleluja! Halleluja, er ist auferstanden! Halleluja, er lebt für immer! Halleluja, er ist auferstanden! Jesus lebt – Halleluja!
Die biblische Geschichte
Am ersten Tag der Woche kommen Frauen früh zum Grab Jesu und bringen wohlriechende Salben mit (Markus 16,1-2; Lukas 24,1). Auf dem Weg fragen sie sich, wer ihnen den schweren Stein vom Eingang wegwälzen wird (Markus 16,3). Als sie ankommen, sehen sie, dass der Stein schon weggerollt ist und das Grab offensteht (Matthäus 28,2; Markus 16,4; Lukas 24,2). Im Grab finden sie den Leib Jesu nicht, sondern Engel verkünden ihnen, dass der Gekreuzigte nicht mehr dort ist: Er ist auferstanden (Matthäus 28,5-6; Lukas 24,4-6).
Die Frauen erinnern sich an Jesu Worte und erkennen langsam, dass Gott getan hat, was Jesus ihnen angekündigt hatte (Lukas 24,6-8). Voll Staunen und Furcht laufen sie zurück, um den Jüngern zu berichten, was geschehen ist (Matthäus 28,8; Lukas 24,9-10). Aus Trauer wird Hoffnung, weil das leere Grab bezeugt: Jesus lebt.