Timotheus: 2. Timotheus 1,7: Angst ist niemals von Gott
Erstes Lied im Bereich "Timotheus"
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Biblischer Hintergrund
Dieses Lied greift vor allem 2. Timotheus 1,7 auf: Gott hat nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. Der wiederholte Zuspruch „Fürchte dich nicht, ich bin bei dir“ erinnert zugleich an Jesaja 41,10. So deutet das Lied Angst nicht als Gabe Gottes, sondern antwortet mit Vertrauen auf Gottes Nähe, seine Kraft und seine erneuernde Hilfe.
Strophe 1
Langsam geht die Nacht vorbei in mir fühl ich diesen Schrei - die Angst vor jedem neuen Tag, vor allem, was er bringen mag. Welche Aufgaben liegen da, komme ich mit all dem klar? Wann wird es wieder Abend? Morgens wirkt jeder Tag so lang, früh vorm aufstehen ist mir schon bang. Was mach’ ich bloß mit dieser Angst?
Zwischenteil
Die Stimme sagt ganz leis’ zu mir: Fürchte dich nicht - ich bin bei dir
Refrain
Angst - sie kommt niemals von Gott. Das lese ich in seinem Wort. Angst - sie ist nur ein Gefühl, mal sehr stark, mal ganz subtil. Angst ist niemals von Gott. Die Furcht, die gebe ich ihm hin, weil ich seine neue Schöpfung bin. Mit Kraft, Freude und Besonnenheit erfüllt er meinen Sinn.
Strophe 2
Gedanken hämmern auf mich ein, die Welt kann so gefährlich sein. Krankheit, Kriege und Verlust, Streit und jede Menge Frust. Vorstellungen drehen sich im Kreis, im Kopf läuft dieser Film ganz leis’ - es kann so viel passieren. Die Nachrichten sind voll davon, die Mächte kennen kein Pardon und ich sehe zu und habe Angst. Dass irgendwas Schlechtes mich mal trifft, in mein Leben stürzt wie Gift. Wohin mit dieser Angst?
Zwischenteil
Die Stimme sagt ganz leis’ zu mir: Fürchte dich nicht - ich bin bei dir
Refrain
Angst - sie kommt niemals von Gott. Das lese ich in seinem Wort. Angst - sie ist nur ein Gefühl, mal sehr stark, mal ganz subtil. Angst ist niemals von Gott. Die Furcht, die gebe ich ihm hin, weil ich seine neue Schöpfung bin. Mit Kraft, Freude und Besonnenheit erfüllt er meinen Sinn.
Strophe 3
Diese Welt ist voller Neid, überall lauert neuer Streit. Ein falsches Wort zur falschen Zeit, tut es mir hinterher noch so leid - die Wunde ist gerissen. Was hält diese Freundschaft aus, was finde ich heute vor zuhaus’ - Chaos oder Frieden? In jeder Sekunde jeden Tag kann es plötzlich sein, beginnt als winzig kleiner Stein, zieht mehr und mehr Worte hinter sich drein - der Streit ist ausgebrochen. Wann wird es wieder mal passieren, die Wut kann jedes Wort diktieren - ich wollte doch nur Ruhe.
Zwischenteil
Die Stimme sagt ganz leis’ zu mir: Fürchte dich nicht - ich bin bei dir
Refrain
Angst - sie kommt niemals von Gott. Das lese ich in seinem Wort. Angst - sie ist nur ein Gefühl, mal sehr stark, mal ganz subtil. Angst ist niemals von Gott. Die Furcht, die gebe ich ihm hin, weil ich seine neue Schöpfung bin. Mit Kraft, Freude und Besonnenheit erfüllt er meinen Sinn.
Strophe 4
Gott hat mich nicht dazu gemacht, mich zu fürchten Tag und Nacht - ich trau ihm ganz und gar. Er kennt jedes Gefühl in mir, was ich brauche, jetzt und hier - ich kann ihm ganz vertrauen. Er will doch, dass ich fröhlich bin, mit Gutem füllt er meinen Sinn. Ich weiß, es steht in seinem Wort - Angst ist nicht von Gott.
Zwischenteil
Die Stimme sagt ganz leis’ zu mir: Fürchte dich nicht - ich bin bei dir
Refrain
Angst - sie kommt niemals von Gott. Das lese ich in seinem Wort. Angst - sie ist nur ein Gefühl, mal sehr stark, mal ganz subtil. Angst ist niemals von Gott. Die Furcht, die gebe ich ihm hin, weil ich seine neue Schöpfung bin. Mit Kraft, Freude und Besonnenheit erfüllt er meinen Sinn.
Outro
Fürchte dich nicht Ich bin bei dir Fürchte dich nicht Ich bin bei dir Fürchte dich nicht Ich bin bei dir Fürchte dich nicht Ich bin bei dir Fürchte dich nicht
Die biblische Geschichte
Der Satz aus 2. Timotheus 1,7 steht in einem persönlichen Abschnitt des Briefes, in dem Paulus Timotheus ermutigt, die Gabe Gottes nicht zu vernachlässigen und sich nicht von Furcht bestimmen zu lassen. Direkt danach ruft Paulus ihn dazu auf, sich nicht des Zeugnisses von Jesus Christus zu schämen, sondern im Vertrauen auf Gottes Kraft mitzutragen, was das Evangelium kostet (2. Timotheus 1,6-8).
Darum spricht die Stelle nicht davon, dass Christen nie Angst empfinden würden, sondern davon, welchen Geist Gott schenkt: nicht einen Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. Der Liedruf „Fürchte dich nicht, ich bin bei dir“ greift den biblischen Zuspruch aus Jesaja 41,10 auf. Die Formulierung von der neuen Schöpfung erinnert an 2. Korinther 5,17 und wendet den Vers als persönliches Vertrauen auf Gottes Wirken an.